Im Rahmen von STEREO wird die Möglichkeit geschaffen, digitale Objektidentitäten zu erzeugen und zusammenzuführen. Dafür ist die Erarbeitung von Standards für die Beschreibung zusammengesetzter IDs nötig. Diese ermöglichen die Ableitung von Informationen über die Objekthistorie und damit

  • eine sehr genaue Auswahl der Zielgruppe für digitale Prozesse wie etwa elektronische Rückrufaktionen
  • die sichere Ablage gespeicherter Daten (etwa aus der Telemetrie oder von Fahrzeugsensoren)
  • den Zugriff auf gesammelte Daten (und die Kontrolle darüber, wann dieser erfolgen darf), um die Effizienz von Services beispielsweise in Werkstätten deutlich zu erhöhen und damit den Aufwand für Bürger/-innen zu verringern

Die digitale Fahrzeugakte ist damit Grundlage für komplexe Dienstleistungen in den Bereichen intermodaler Mobilität (z.B. Sharing) und Zonenmanagement (z.B. Einfahrt in eine Umweltzone). Darüber hinaus werden eigenständige Dienstleistungen erprobt, gegebenenfalls unter Einbindung des assoziierten Partners Volkswagen. Durch diese digitale Fahrzeugakte wird es ebenfalls möglich, den aktuellen Zustand und die Historie der Fahrzeugzustände verfügbar zu machen. Dies erlaubt fahrzeugbezogene Dienstleistungen, etwa für Wartung und Reparatur oder für Verkauf und (Weiter-)Vermietung. Mit der prototypisch implementierten “Fahrzeug-Geldbörse” können Rechteinhaber/-innen dem Fahrzeug digitale Kompetenzen übertragen. Neben automatisch durch das Fahrzeug abgerechneten Parkvorgängen erlaubt dies beispielsweise die Umsetzung einer Telematik-Versicherung, deren Tarif an das Fahrverhalten angepasst wird.